Betriebshygiene – der Teufel liegt im Detail – KWD Baktex

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Konstruktive Lösungen im Bereich der Betriebshygiene für die Vermeidung unerwünschter, bakterieller Kontaminationen sind gefragter denn je.

Oft ist schon zu Beginn einer Anlagenplanung oder bei Nachrüstungen und Umbauten das Thema Wanddurchführungen unter Wahrung der Hygieneerfordernisse mit vielen Fragezeichen versehen.

KWD-Baktex offen Mogema
KWD-Baktex offen

Beispielhaft seien nur einige genannt:
Wie wird an später nicht mehr oder nur schwer zugänglichen Stellen eine mögliche Bakterienbelastung verhindert, insbesondere in Mikroklimabereichen, die ein Wachstum verschiedenster, gefahrbringender Bakterien begünstigen?
Gibt es ein zuverlässiges Bausystem, welches ohne das Risiko reißender oder schrumpfender Fugendichtungsmittel eingesetzt werden kann?
Wie werden eventuelle Leckagen kontrolliert, die auf häufig auftretende minimale Bewegungen des Leitungssystemes durch anlagenseitig aufgebrachte Vibrationen zurückzuführen sind?
Wie das Risiko eines ungewollten Eindringens fließfähiger Produkte in Wand und Decke minimiert?
Wie bei Paneelverkleidungen oder Wandbeschichtungen ein ungewolltes Eindringen in Wand oder Decke unterbunden?
Wie wird z.B. bei dem Einsatz einer Schaumreinigungsanlage das Eindringen von Flüssigkeit in Wand und Decke vereitelt?
Wie wird eine dichte und saubere Raumabschottung im Durchführungsbereich gewährleistet?
Wie werden thermische Belastungen im Durchführungsbereich eliminiert?
Wie werden bei einem Austausch oder Umbau des Leitungssystemes die Wand- und Deckendurchführungen für problemlose Wiederverwendung gestaltet, ohne die Wand oder Decke anzutasten?

KWD-Baktex in Wand montiert mit Pipetite Mogema
KWD-Baktex in Wand montiert mit Pipetite

MOGEMA beantwortet all diese Fragen mit der eigens für Hygienebereiche entwickelten Wanddurchführung „KWD-Baktex“.
Bei diesem Systembauteil wird der Wandquerschnitt lediglich durch eine für die Leitungsdurchführung gedachte Kernbohrung angetastet. Weitere Bohrlöcher, z. B. für Wandverschraubungen o. ä., sind im Gegensatz zu vielen handelsüblichen Produkten nicht notwendig. Das macht die KWD-Baktex nahezu einzigartig. Bei der innovativen Wanddurchführung KWD-Baktex ist seitens MOGEMA das Konstruktionsprinzip einer Wanddurchführung komplett überdacht und neu gestaltet worden.
Clou des Systemes ist ein Edelstahlpassstück, erhältlich in unterschiedlichen Qualitäten und Querschnitten, welches mit einer speziell entwickelten Quetschverschraubung versehen ist. Dieses Edelstahlpasstück wird bündig in die Kernbohrung in die Wand oder die Decke eingelassen. Vorgefertigte Dichtungsprofile, vorzugsweise aus den Werkstoffen Silikon, Chloropren-Kautschuk – besser bekannt unter dem Markennamen Neopren, EPDM und weitere, sorgen für eine flächenbündige Dichtungsebene. Durch die Quetschverschraubung werden mittels eines Flansches die Dichtungen druckbeaufschlagt, wodurch Wandunebenheiten durch Beschichtung oder Oberflächenstrukturen ausgeglichen werden. Gleichzeitig wird hierdurch eine umlaufende Dichtungsebene erzeugt, die ein Eindringen von Flüssigkeiten verhindert. Pastöse oder flüssige Dichtungsmittel sind überflüssig.
Somit ist sichergestellt, dass fließfähige Medien den Wandquerschnitt nicht erreichen. Die Betriebshygiene ist gewahrt.

In Kombination mit dem Pipetite®-Dichtsystem lässt sich eine komplette Raumschottung realisieren. Pipetite®  ermöglicht  es,  eine  Verbindung  komplett  abzudichten,  ohne  dass  Feuchtigkeit  in  Zwischenräume dringen kann und so die Bildung von Bakterien verhindert wird. Die Manschette erlaubt signifikante Rohrbewegungen, ohne dass die Dichtung dabei beschädigt oder die  Abdichtung  zwischen  Wand  und  Rohr  verschoben  wird.

Die KWD-Baktex ist mit zugelassenen Brandschutzsystemen kombinierbar, so dass im Bedarfsfall und in der Regel den üblichen Brandschutzanforderungen Rechnung getragen wird.

KWD-Baktex mit Pipetite Grommets Mogema
KWD-Baktex mit Pipetite Grommets
KWD-Baktex mit Pipetite Mogema
KWD-Baktex mit Pipetite