Die RFID-Technologie hält Einzug in die Food- und Pharmaproduktion

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Die RFID-Technologie hält Einzug in die Food- und Pharmaproduktion

Arbeitsmittelprüfung – der aufwändige Appendix einer effektiven Produktion.

RFID in SMB MogemaDigitalisierte Prüfsystematik, Steigerung der Wertschöpfung, kontinuierliche Nachweisführung!

Der ungeliebte Zeitfresser der seit geraumer Zeit vorgeschriebenen Prüfung von Arbeitsmitteln und Anlagenbauteilen nach der im Jahr 2015 neu gefassten Betriebssicherheitsverordnung und der mitgeltenden Vorschriften und Gesetze ist in jedem Betrieb das arbeitsintensive Anhängsel dieser doch so notwendigen Anlagenkomponenten.
Wird, z.B. bei einem Audit, die lückenlose Einhaltung der geforderten Überwachungszyklen hinterfragt, ist oft nur ein Schulterzucken die Antwort.
Beginnend mit der Gefährdungsanalyse zieht sich die turnusmäßige Kontrolle überwachungspflichtiger Arbeitsmittel wie ein roter Faden durch alle Produktionsbereiche. Bislang war der administrative und personelle Aufwand für die Erstellung und Führung einer lückenlosen Dokumentation enorm. Die Frage nach einer effektiven und zeitminimierten Gestaltung dieser Notwendigkeiten wurde nun beantwortet.

Unter dem Motto „Vereinfachung von geschäftlichen Abläufen durch Digitalisierung“ stattet MOGEMA als erstes Unternehmen der Zulieferindustrie für Betriebe der Lebensmittelherstellung und der Herstellung pharmakologischer Produkte einige Anlagenbauteile serienmäßig, andere Bauteile nach Kundenwunsch, mit autoklavierfähigen RFID-Transpondern aus.
RFID in SMB MogemaInsbesondere seien hier die Sicherheitsmischbatterien genannt, mit denen aus Kaltwasser und Dampf am Ort des Bedarfes Heißwasser bis zu 95°C erzeugt werden kann. Der Transponder mit einem Durchmesser von 4,3 mm und einer Einbautiefe von nur 3,8 mm wird in eine Bohrung verpresst und somit ohne Einsatz von Kleb- oder Fixierstoffen fest mit dem Bauteil verbunden. Schon vor der Auslieferung wird jede Sicherheitsmischbatterie in einer Datenbank erfasst und kann somit auch Jahre nach deren Auslieferung dem Erstempfänger und Lieferort zugeordnet werden.
Ergänzend können die Transponder mit bis zu 112 Zeichen in einem getrennten, nicht für jeden zugänglichen Bereich, mit Informationen versehen werden. Hier können z. B. der Ersteinbauort, die Anlagenzugehörigkeit, das Einbaudatum, der verantwortliche Mitarbeiter und weitere Informationen nach Wahl hinterlegt und mit einer gesonderten Software ausgelesen werden.
Jeder Transponder ist ein Unikat mit einer weltweit nur einmal vergebenen Kennung aus nummerischen und alphanumerischen Zeichen, die mittels eines Lesegerätes ausgelesen wird. Diese Transpondernummer kann ohne großen Aufwand über das Lesegerät am PC über eine Bluetooth-Schnittstelle in eine Datenbank eingepflegt und dem jeweiligen Arbeitsmittel zugeordnet werden. Ist die Datenbank mit einer Terminüberwachung gekoppelt, wird rechtzeitig auf anstehende Kontrollen und Prüfungen hingewiesen. Ein manuelles Nachhalten der Prüftermine entfällt. Die speziell für MOGEMA entwickelten Lesegeräte ermöglichen sowohl die Anbindung an eine hohe Bandbreite von Datenbanksystemen, als auch die Einbindung in gängige Unternehmenssoftwarelösungen.

Resultat: Erhöhung der Wertschöpfung, sichere Prüfnachweise, saubere Dokumentation